Update um den Fall des Deckhengstes Rypke 321
Die Angelegenheit um den Fall Rypke 321 hat das KFPS die letzten Monate stark beschäftigt.
Das Ergebnis des DNA Untersuchs zeigt, das alle vermeintlichen Nachkommen von Rypke 321 der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 nicht von diesem abstammen. Die Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 bestehen aus Pferden die sowohl von Rypke 321, als auch von einem nicht näher idendifizierten (Fohlenbuch)Hengst abstammen. Die untersuchten Pferde aus 2003 und 2004 von welchen das Untersuchungergebnis bekannt sind, stammen alle von Rypke 321. In den folgenden Wochen sollen die noch ausstehenden Untersuchungsergebnisse bekannt werden. Eigentümer von Rypke-Nachkommen, geboren nach dem 1.Mai 2003, von welchen noch keine Haarproben zur Untersuchung geschickt wurden, sind gebeten sich umgehend mit dem KFPS in Verbindung zu setzen!
Im Gesamten sind nun um die 50 Pferde festgestellt, deren Vater nicht Rypke 321 ist.
Zu Anfang hat der Besitzer von Rypke 321 sich bereit erklärt, den Eigentümern der betroffenen Pferde Schadenersatz zu leisten. Dazu hat sich der Eigentümer einen Anwalt genommen. In einigen wenigen Fällen wurde der Schaden beglichen. Inzwischen wurde durch den Rechtsanwalt mitgeteilt, dass sich das Abwicklungsprozedere verzögert, da nicht genügend finanzielle Mittel seitens des Besitzers von Rypke 321 vorhanden sind.
Dies wiederum ist Anlass für einige Betroffene die Sache selber in die Hand zu nehmen und gemeinsam Massnahmen zu ergreifen. Alle Opfer werden in Kürze schriftlich kontaktiert werden, um eine gemeinsame Sitzung einzuberufen.
Die Zuchtkommission des KFPS wird am 2. Juli die Parteien in dieser Sache anhören, ein Urteil ist bald zu erwarten.


